Vom erfolgreichen Bubenverein zum modernen Fußballverein

“Die Initialzündung für unseren Sportverein war der Fußball”. Dieser Satz wurde in der Festschrift zum 75-jährigen Vereinsjubiläum an den Anfang gesetzt und gilt bis zum heutigen Tage. Hervorgegangen aus einem “Bubenverein” gründeten Ernst Meyer und Albert Lieber den SV Wallrabenstein und stellten drei Jahre nach Ende des 1. Weltkrieges eine Fußballmannschaft zusammen, die ihr erstes Spiel in der Breitwiese, am heutigen Bolzplatz, gegen den Nachbarn TuS Beuerbach mit 1:0-Toren gewinnen konnte. Hier die überlieferte Aufstellung der historischen Mannschaft: Tor: Erwin Diehl – Verteidigung: Albert Lieber, Julius Jacobi – Läufer: Alfred Sprenger, Ernst Meyer I, Otto Sprenger – Halbstürmer: Willi Scherf, Gustav Kadesch – Sturm: Hermann Brauer, Ernst Schwenk, Ernst Meyer II.

Bereits zwei Jahre später wurde ein Sportplatz gebaut. Erst jetzt konnte ein geregelter Spielbetrieb einsetzen. Der junge Verein errang damals mehrere Male die Meisterschaft in der Spielgruppe Idstein/Camberg. Auch während des 2. Weltkrieges wurde in Wallrabenstein Fußball gespielt, deshalb zählte der Sportverein wohl auch zu den ersten Vereinen in Hessen, die nach dem Zusammenbruch wieder dem runden Leder nachjagten. Gleichermaßen wird auch hierdurch die Begeisterung der Wallrabensteiner für ihren Fußball deutlich, die bis in die heutige Zeit geblieben ist. Maßgeblich förderte der damalige Vorsitzende des Vereins, Herbert Jacobi, die Bildung einer neuen Mannschaft nach Kriegsende. Bereits im August 1945, also nur vier Monate nach der Kapitulation, spielte der SV Wallrabenstein gegen Rot-Weiß Kettenbach. Der ehemalige Spieler der Frankfurter Eintracht, Herr Liesen, war damals der erste Trainer der Nachkriegszeit. Bezahlt wurde mit Naturalien.

In den Folgejahren konnten zahlreiche Erfolge erzielt werden. Die Derbys in den verschiedenen A- und B-Klassen waren immer wieder Höhepunkte, die teilweise vor bis zu vierhundert Zuschauern ausgetragen wurden. Eine neue Epoche begann 2007 mit dem Bau des neuen Kunstrasenplatzes. Dazu kamen infrastrukturellen Verbesserungen (Vereinsheim, neues Bewirtschaftungs- und Funktionsgebäude, Steh- und überdachte Sitzplatztribüne), die sich positiv auf die sportliche Entwicklung ausgewirkt haben. Es macht Spaß und Freude beim SV Wallrabenstein Fußball zu spielen. Im Jahre 2008 wurde die Frauen-Fußballmannschaft sowie eine C- und B-Juniorinnen-Mannschaft gegründet, die aber mittlerweile vom Spielbetrieb abgemeldet werden musste.

Weitere Details über die Entwicklung des Fußballs in Wallrabenstein können hier nachgelesen werden:

Klangvoller Name in A-Klasse

Das damalige Team scheiterte in den 1950er und -60er Jahren immer wieder knapp am Aufstieg in die 2. Amateurliga. Beispielsweise wurde man unter Trainer Ulrich Dulz im Spieljahr 1970/71 hinter dem TuS Dotzheim und FSV Bad Schwalbach Tabellendritter der A-Klasse Wiesbaden. Damals spielte man mit folgendem Aufgebot: Reiner Heckelmann, Kurt Reil – Ernst Kaiser, Günther Ziegert, Manfred Bücher, Hans Barthel, Waldemar Kramer, Wolfgang Müller – Erich Schuffenhauer, Frank Günther, Peter Hofmann, Gerdi Bücher, Kurt Viefhues – Kurt Meyer, Karl-Heinz Müller, Rudi Brauer.

Bis zur Saison 1974/75 war der SV Wallrabenstein der damaligen A-Klasse Wiesbaden (vergleichbar mit heutiger Kreisoberliga) zugehörig. Im Jahre 1975 verlor man in zwei Entscheidungsspielen gegen den Abstieg gegen Wisper Lorch in Biebrich vor jeweils 550 Zuschauern unter Trainer Alfred Rößler, der insgesamt viermal Trainer in Wallrabenstein war und stieg in die B-Klasse ab. Damaliges Aufgebot: Reiner Heckelmann – Manfred Bücher, Gerd Meyer, Dieter Jacobi, Attila Heckelmann, Wolfgang Müller, Frank Günther – Peter Steffens, Gerdi Bücher, Waldemar Kramer – Hans-Werner Moog, Jürgen Zebisch, Karl-Heinz Müller, Rolf Lehmann.

Zwanzig Jahre B-Klasse

Nach zahlreichen vergeblichen Aufstiegsversuchen musste der Verein mit Trainer Jürgen Dewald am Ende der Saison 1992/93 in die B-Liga Rheingau-Untertaunus absteigen. In 1993 übernahm der langjährige Wallrabensteiner Spieler Frank Günther die Trainertätigkeit am Forsthaus und schaffte mit einer jungen Mannschaft 1995 als Vizemeister hinter dem SV Hallgarten den Aufstieg in die A-Liga Rheingau-Taunus. Das Aufgebot der Mannschaft: Carsten Sprenger – Christopher Steffens, Matthias Brendel, Matthias Köllner, Larry Kleser, Steffen Konradi, Michael Birkenfeld, Steffen Reil – Marc Heckelmann, Marko Breunig, Rouven Heckelmann, Martin Schumacher, Michael Martin – Christian Roth, Oliver Mager, Rico Kretschmer, Norman Frank, Andreas Riediger, Jens Hofmann. Im Folgejahr erreichten die Wallrabensteiner Fussballer unter ihrem neuen Coach Armin Seel auf Anhieb den 5. Platz, konnten diese Leistung im Folgejahr jedoch nicht mehr bestätigen und stiegen wieder ab. Horst Scheuerl übernahm fortan als Trainer die sportliche Leitung und schaffte mit seinem Team den direkten Wiederaufstieg als Meister der B-Liga im Jahre 1998. Wurde im ersten Jahr nach dem Wiederaufstieg ein achtbarer achter Tabellenplatz in der A-Liga erreicht, stieg die Mannschaft nach zahlreichen Abgängen aus den eigenen Reihen wiederum ab.

Durchmarsch von B- in die Bezirksliga

Mit Beginn der Spielzeit 2001/2002 hatte das Trainerteam René Müller (Neuhof) und Christof Hölzel (Orlen) die sportliche Verantwortung übernommen. Abteilungsleiter Matthias Deml lotste die beiden ehrgeizigen Coaches ans Wallrabensteiner Forsthaus. Gleich im ersten Jahr ihrer Trainertätigkeit schaffte das Duo mit einer neuformierten Mannschaft in einem dramatischen Saisonschlußspurt gegen den Rivalen SV Steckenroth die B-Liga Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die A-Liga Rheingau-Taunus. Die Meistermannschaft: Marc Heckelmann, Eric Völcker, Markus Kranz, Sascha Gerhardt – Alexander Felchner, Murat Kahraman, Thomas Best, Helge Hölzel, Martin Heinrich, Harald Mielke, Achim Schneider, Jonas Manthey, Chris Brendel – Heiko Kiefer, Thorsten Frederking, Rouven Heckelmann, Martin Schumacher, Ivica Rako, Michael Caspers, Harald Schönherr, Markus Gebhard, René Kuzio, Benjamin Heckelmann – Nourredine Nechchaf, Norman Frank, Andreas Riediger, Thomas Randt.

Im folgenden Spieljahr 2002/2003 setzte das SVW-Trainerduo Müller/Hölzel noch einen drauf und realisierte mit ihrer Mannschaft als Vizemeister der A-Liga den Durchmarsch in die Bezirksliga Rheingau-Taunus in einem ähnlich dramatischen Saisonfinale. Mit Libero Hakan Balikci, Mittelfeldspieler Claudio Riccitelli und Nachwuchshoffnung Luca Camastro wurde der bestehende Kader verstärkt und im Winter durch die Verpflichtungen der Angreifer Frank Neidhardt und Torsten Schmidt zu einer Spitzenmannschaft geformt. Hatte man in der Winterpause als Tabellenzweiter bereits sechs Punkte Vorsprung auf den Relegationsrang, reichten im neuen Jahr ganze vier Siege zum größten sportlichen Erfolg der letzten zwanzig Jahre. Die beiden letzten Spiele gegen den Hauptkonkurrenten Johannisberg und in Niederseelbach wurden in unnachahmlicher Manier von unserer Mannschaft mit 3:0 bzw. 3:1 vor jeweils über 250 begeisterten Zuschauern gewonnen. Obwohl René Müller und Christof Hölzel damit zu den erfolgreichsten Trainern der SVW-Vereinsgeschichte gehören, schieden sie am Ende der Saison auf eigenen Wunsch aus. Nachdem sich der Verein vom nachfolgenden Spielertrainer Jens Marthinsen (SV Wiesbaden) nach einem halben Jahr wieder getrennt hatte, übernahm wiederum das Trainerduo René Müller/Christof Hölzel die sportliche Verantwortung am Forsthaus und brachte den angestrebten Klassenerhalt zwei Spieltage vor Ende unter Dach und Fach.

Im Juli 2004 kam Spielertrainer Oliver Schöneck (SV Wehen) nach Wallrabenstein. Schöneck schaffte es, den Verein auf Rang sieben zu führen, was gleichzeitig der größte sportliche Erfolg der Fußballer seit mehr als 30 Jahren darstellte. In 2005 erreichte die Mannschaft das Kreispokalfinale gegen den Hessenligisten TSG Wörsdorf. Mit Beginn der Saison 2006/2007 hatte der Wallrabensteiner Gregor Weil als Cheftrainer die sportliche Verantwortung am Forsthaus übernommen, konnte jedoch den drohenden Abstieg in die A-Liga nicht verhindern. Im Sommer 2008 verpflichtete der SVW das Spielertrainerteam Krisztian Szekely / Mihael Medak (RSV Würges) und läutete das bislang erfolgreichste Kapitel der fußballerischen Geschichte ein.

Raketenstart bis in die Gruppenliga

Szekely und Medak gelang im ersten Jahr ihrer Tätigkeit der Wiederaufstieg in die Kreisoberliga Rheingau-Taunus (ehemals Bezirksliga) in souveräner Weise mit 17 Punkten Vorsprung vor dem Zweitplatzierten. Hier das Aufgebot der Meistermannschaft: Christian Freier, Peter Wehrheim, Hüsseyn Ötzkan – Klaus Preuss, Daniel Schneider, Armin Hacker, Burim Kqiku, Frank Dernovsek – Mihael Medak, Krisztian Szekely, Benny Scheurer, Enzo Tramontana, Ralf Neidhardt, Selami Bunjaku – Nail Bingöl, Jens Diehl, Daniel Meuth, Lutz Sprenger. Im Folgejahr wurde das Team mit Dennis Duras, Kerby Hofmann, Aladin Elfunte, Manuel Neid und Matthias Scheib verstärkt und schaffte tatsächlich mit der Kreisoberliga-Meisterschaft den Durchmarsch in die Gruppenliga Wiesbaden – eine Klasse, die der Sportverein noch nie vorher angehörig war. Ein grandioses erstes Jahr in der Gruppenliga mit begeisternden Spielen gegen den SV Wiesbaden vor 600 Zuschauern und den Derbys gegen Niedernhausen, Weyer und Beuerbach vor jeweils 400 Zuschauern endete mit einem nie für möglich gehaltenen zehnten Tabellenplatz. Mit Beginn der Spielzeit 2011/12 kehrte Trainer Oliver Schöneck zurück ans Forsthaus, stellte jedoch aus privaten Gründen sein Amt nach der Vorrunde wieder zur Verfügung. Nachfolger wurde René Keutmann aus Wiesbaden-Rambach, der vom SC Kohlheck nach Wallrabenstein wechselte.

Zuschauermagnet Arena am Forsthaus

Wurde in früheren Jahren vor teilweise bis zu 300 Zuschauern in Wallrabenstein gespielt, nahm diese Entwicklung auch in anderen Orten zu Beginn der 1980er Jahre ab. Zuschauerzahlen unter 20 waren damals auch am Forsthaus keine Seltenheit. Seit 1994 ist es den Verantwortlichen jedoch gelungen, die Zuschauerzahl kontinuierlich zu steigern. Selbstverständlich gab es auch Rückschläge, besonders in den Abstiegsjahren, doch konnte die Fußballbegeisterung der Wallrabensteiner für ihre Mannschaft wieder entfacht werden. Heute besuchen bis zu 300 Fans die Heimspiele unserer Mannschaft und bilden eine imponierende und lautstarke Kulisse, die sich vor dem Publikum der umliegenden Clubs nicht verstecken muss, zu Spitzenspielen kommen bis zu 500 Anhänger. Noch in Erinnerung geblieben ist das entscheidende Match gegen den SV Steckenroth um die B-Liga-Meisterschaft am 19. Mai 2002 vor fast 400 Besuchern, die nach einem 2:1-Sieg unseres Teams begeistert nach Hause gingen. Mit der Verbesserung der Infrastruktur mit Restaurant und überdachter Sitzplatztribüne ist man in der heutigen Arena am Forsthaus bestens auf die Herausforderungen kommender Jahre gerüstet. Längst zählt der SV Wallrabenstein zu den Vereinen im Rheingau-Taunus-Kreis mit den höchsten Zuschauerzahlen. Den Zuschauerrekord erzielte man beim 0:0-Unentschieden am 25. August 2010 im Gruppenligaheimspiel gegen den SV Wiesbaden mit 600 Zuschauern.

Reserve

Auch die Reservemannschaften des SV Wallrabenstein trugen ihren Teil zur Entwicklung des Fußballs im größten Hünstetter Ortsteil bei. Die letzten Meisterschaften wurden im Spieljahr 1982/83 unter Trainer Adolf Böhnel und im Spieljahr 1994/95 unter Trainer Frank Günther gefeiert. Leider musste die 2.Mannschaft aber auch schon einmal vom Spielbetrieb in 2000/2001 mangels Masse abgemeldet werden. Umso glücklicher ist man in Wallrabenstein, dass man seit der Saison 2001/2002 wieder eine zweite Garnitur mit vielen jungen Spielern aus den eigenen Reihen aufbieten kann, obwohl sich der sportliche Erfolg unserer Reserve in diesen Jahren in Grenzen hielt. Es war trotzdem umso erstaunlicher, dass man sich immer wieder zusammenraufte und den Verein auf dem Platz vertrat, auch wenn nur wenige Siege gefeiert werden konnten. Nachdem Harald Schönherr die Reservemannschaft von 2002 bis 2005 betreut hatte, engagierte die sportliche Leitung mit Einführung der neuen C-Liga ab dem Spieljahr 2005/2006 für Bezirksligareserven mit Marc Heckelmann einen lizensierten Spielertrainer, der von Harald Schönherr als Co-Trainer an der Seitenlinie unterstützt wurde. Lange Zeit spielte die Elf sogar um den Aufstieg mit, fiel dann jedoch zurück und beendet die Saison auf einem hervorragenden einstelligen Tabellenplatz. Von 2008 bis 2012 wurde die Mannschaft von Murat Kahraman trainiert und von Jörg Scheuerl betreut. Nachdem man in 2010 in der Aufstiegsrelegation am SV Langenseifen scheiterte, wurde die Mannschaft mit Murat Kahraman und Co-Trainer Alexander Felchner Meister der C-Liga Rheingau-Taunus und stieg in die B-Liga Rheingau-Taunus auf. Nach dreijähriger B-Liga-Zugehörigkeit musste man im Sommer 2014 absteigen und versucht nun mit dem Trainer Artur Vardanjan einen Neustart in der Kellerliga.

Nachfolgend unsere Trainer seit 1945 in zeitlicher Abfolge ihrer Tätigkeit (von Zeitzeugen überliefert). Vor 1945 wurde kein Trainer in Wallrabenstein beschäftigt.

07/1945 – 06/1946: Liesen (SG Eintracht Frankfurt),
07/1946 – 06/1949: Erich Erfurth (VFB Unterliederbach),
07/1949 – 06/1952: Herrmann Kolzem (TSG Idstein),
07/1952 – 06/1955: Erich Erfurth (VFB Unterliederbach),
07/1955 – 06/1960: Dörr (FV Biebrich 02),
07/1960 – 06/1962: Hamann (VfR Wiesbaden),
07/1962 – 06/1966: Kurt Rössing (VfR Wiesbaden),
07/1966 – 06/1968: Jensch (SV Walsdorf),
07/1968 – 06/1970: Roland Weber (SV Wallrabenstein),
07/1970 – 06/1971: Ulrich Dulz (Oberrod),
07/1971 – 06/1973: Gerhard Sperner (SV Camberg),
07/1973 – 06/1975: Alfred Rössler (Germania Wiesbaden),
07/1975 – 06/1977: Frank Günther (SV Wallrabenstein),
07/1977 – 06/1981: Alfred Rössler (Germania Wiesbaden),
07/1981 – 06/1982: Egon Maurer (SV Bechtheim),
07/1982 – 06/1984: Adolf Böhnel (SV Wallrabenstein),
07/1984 – 06/1985: Antoine van de Pas (SG Hintermeilingen/Ellar),
07/1985 – 12/1985: Norbert Gemmer (Tennis-Borussia Rambach),
01/1986 – 06/1986: Horst Scheuerl (SV Wallrabenstein, interim),
07/1986 – 12/1986: Heinrich Jung (TSG Oberbrechen),
01/1987 – 06/1988: Christopher Barton (TuS Beuerbach),
07/1988 – 06/1989: Alfred Rössler (Germania Wiesbaden),
07/1989 – 10/1989: Branko Duvniak (RSV Würges),
11/1989 – 06/1990: Thomas Schuster (SV Wallrabenstein, interim),
07/1990 – 06/1992: Alfred Rössler (Germania Wiesbaden),
07/1992 – 06/1993: Jürgen Dewald und Matthias Brendel (SG Hünstetten),
07/1993 – 06/1995: Frank Günther (SV Wallrabenstein),
07/1995 – 04/1997: Armin Seel (SV Bechtheim),
05/1997 – 06/2001: Horst Scheuerl (SV Wallrabenstein),
07/2001 – 06/2003: René Müller und Christof Hölzel (SG Orlen),
07/2003 – 12/2003: Jens Marthinsen (SV Wiesbaden),
01/2004 – 06/2004: René Müller und Christof Hölzel (SG Orlen),
07/2004 – 06/2006: Oliver Schöneck (SV Wehen),
07/2006 – 03/2007: Gregor Weil (TuS Beuerbach),
03/2007 – 06/2007: Marc Heckelmann (SV Wallrabenstein, interim)
07/2007 – 06/2008: Michael Klinkhammer (SG Rauenthal/Martinsthal),
07/2008 – 06/2011: Krisztian Szekely und Mihael Medak (RSV Würges)
07/2011 – 10/2011: Oliver Schöneck (SV Niedernhausen)
11/2011 – 12/2011: Dirk Hünerbein (SV Wallrabenstein, interim)
01/2012 – heute: René Keutmann (SC Kohlheck).

2. Mannschaft:
07/2002 – 06/2005: Harald Schönherr (SV Wallrabenstein)
07/2005 – 06/2007: Marc Heckelmann (SV Wallrabenstein)
07/2007 – 06/2012: Murat Kahraman und Alexander Felchner (Co) (SV Wallrabenstein)
07/2012 – 06/2013: Klaus Preuss und Jan Jacobi (Co) (SV Wallrabenstein)
07/2013 – 04/2014: Vincenzo Urso (Raunheim)
05/2014 – 06/2014: Klaus Preuss (SV Wallrabenstein, interim)
07/2014 – 09/2014: Murat Kahraman (SV Wallrabenstein)
10/2014 – heute: Artur Vardanjan (SV Bad Camberg).